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Ich wollte noch etwas über mein letztes Jahr schreiben.

Als ich letztes Jahr nach der Kur heimgefahren bin war ich noch voller Motivation und habe mich auch nach Plan ernährt und bin zum Schwimmen 1 x die Woche.

Das ganze habe ich dann auch 6 Wochen gut durchgehalten und habe auch meine Bewegung umgestellt von Fahrstuhl fahren auf Treppen steigen. Die Ernährung habe ich auch auf Arbeit gut durchziehen können, habe auf meinen Morgen-Cappuccino verzichtet und bin auf Tee umgestiegen. Meine morgendlichen Süßigkeiten wie Marmelade und Schoki habe ich auch auf die Wochenenden gelegt 😉 (1 x pro Woche war es erlaubt, mal zu naschen.)

Dann bin ich im Januar im Krankenhaus gelandet und das hat mich etwas zurück geworfen, weil mein Magen-Darm-Trakt total rebelliert hat. Ich musste 1 Woche im Krankenhaus bleiben und mir wurde am Darm was entfernt und mein Magen hat auch ganz schön was abbekommen. Naja meine Ernährung war dann total durcheinander und das hat mich kurzfristig etwas zurück geworfen. Ich musste dann 4 Wochen noch zuhause bleiben. Ich habe danach so langsam wieder angefangen die Ernährung umzustellen auf meine fettfreien Alternativen. Das ging dann auch mal auf und mal ab es war manchmal nicht einfach standhaft zu bleiben. Und es gab Wochen, wo man nicht gut drauf war und man dann doch mal etwas über die Stränge geschlagen hat. Ich habe mich immer gut wieder fangen können und es ging wieder weiter. Bis wir uns in unser Hausumbau gestürzt haben im März und meine Gesundheit wieder anfing darunter zu leiden und auch wieder wenig Zeit war auf die Ernährung zu achten. Aber auch das konnte ich dann nach einer Zeit wieder ins reine bringen. Es war oft nicht einfach durchzuhalten. Aber mein Roter Faden ging weiter im April kurz nach unserem Umbau ist meine geliebte Oma verstorben und ich habe fast nichts mehr gegessen was sich kurzzeitig auf der Waage gerächt hat. Denn als ich dann so langsam wieder Appetit entwickelt habe war dann erstmal ein kleines Plus was ich aber doch schnell wieder retten konnte. Als ich dachte, dass es wieder Berg auf geht, ist im Mai die Patentante auch noch von uns gegangen und ich habe einen Depressiven Schub gehabt und leide noch immer sehr darunter. Ich muss seitdem mit Antidepressiva mein Leben wieder bestreiten. Was mich wieder aus der Bahn geworfen hat und mich zum durchhalten angespornt hat, ich hatte mega Heißhunger Attacken gehabt und ich musste wider stark sein und in der Depressiven Stimmung viel es mir oft sehr schwer. Da mein Mann leider nicht ganz so konsequent war, fiel mir alles so schwer. Das letzte halbe Jahr ist an sich mit wenig großen Hindernissen an mir vorüber gegangen und ich konnte weitere Ergebnisse verzeichnen. Im Großen und Ganzen bin ich sehr stolz, dass ich trotz der ganzen Hindernisse so gut durchgehalten habe.


N. M.